Pressemitteilung
Regierung muss eigenes Rettungskonzept für Opel vorlegen
»Abwarten und auf den rettenden Privatinvestor hoffen wird nicht
ausreichen, um die Krise bei Opel zu beenden«, erklärt Herbert Schui vor
den Gesprächen von Bundeswirtschaftsministers Karl-Theodor zu Guttenberg
mit dem Opel-Mutterkonzern General Motors. Der wirtschaftspolitische
Sprecher der Fraktion DIE LINKE fordert von der Bundesregierung ein
eigenes Rettungskonzept für den angeschlagenen Autobauer:
»Der Bundeswirtschaftsminister führt eine Phantomdebatte. Einen privaten
Investor für Opel wird es nur geben, wenn der Staat die Risiken
übernimmt. Dann aber stellt sich die Frage, warum der Staat nicht gleich
selbst bei Opel einsteigt und in diesem Zug auch die Mitbestimmung der
Belegschaft stärkt.
Es ist schön und gut, wenn der Wirtschaftsminister Fragen zu den
Opel-Patenten und der Verflechtung mit General Motors stellt. Die
Öffentlichkeit erwartet von ihm jedoch mehr als Fragen. Notwendig ist
ein öffentliches Rettungskonzept für Opel. Arbeitsplätze und Standorte
müssen erhalten und das Unternehmen langfristig zu einem
Mobilitätskonzern umgebaut werden.«


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